Department of Economics

Johannes Kepler University

IK Firmen und Märkte
Dr. Franz Hackl

Intensivierungskurs: Firmen und Märkte

LVA-Leiter: René Böheim und Franz Hackl


Allgemeine Lehrveranstaltungsinformationen

Detaillierte Lehrveranstaltungsinformationen



Lehrveranstaltungstermine:

  • Die Lehrveranstaltung wird geblockt abgehalten:
    • Fr., 05.03.2010, 10:15-11:45, K153C (Vorbesprechung)
    • Fr, 30.04.2010, 08:30-17:00, HS 17
    • Fr, 07.05.2010, 08:30-17:00, KHG I
    • Fr, 28.05.2010, 08:30-17:00, UC 6
    • Fr, 25.06.2010, 08:30-16:15, HF 9904
      Es besteht Anwesenheitspflicht bei allen Terminen.
  • Die Lehrveranstaltung wird in Deutsch abgehalten.

Literatur:

Lehrveranstaltungsziele:

  • Die Lehrveranstaltung ist als Intensivierungskurs im Rahmen des Schwerpunktfaches "Industrieökonomie, Firmen und Internationale Wirtschaft" konzipiert. Der Intensivierungskurs kann auch von Studierenden gewählt werden, die das Schwerpunktfach "Allgemeine Volkswirtschaftslehre" absolvieren wollen.

Zielgruppe:

  • Studierende der Wirtschaftswissenschaften, die an einer Fundierung von Managemententscheidungen auf imperfekten Gütermärkten interessiert sind. Die Lehrveranstaltung ist konzipiert als Kurs im Rahmen des Schwerpunktfaches "Industrieökonomie, Firmen und Internationale Wirtschaft". Der Kurs kann auch von Studierenden gewählt werden, die das Schwerpunktfach "Allgemeine Volkswirtschaftslehre" absolvieren wollen. ACHTUNG: Solide Deutschkenntnisse sind für den Besuch der Lehrveranstaltung eine Voraussetzung!

Lehrveranstaltungsvoraussetzungen:

  • Formal Abschluss des ersten Studienabschnitts und Absolvierung von Managerial Economics als Einstiegskurs ins Schwerpunktfach. Das Absolvieren der Lehrveranstaltungen "New Economy", "Unternehmen und Industrien im internationalen Wettbewerb" und "Personnel Economics" wird empfohlen. Inhaltlich werden solide Kenntnisse der Mikroökonomie des ersten Abschnittes erwartet.

 


Detaillierte Lehrveranstaltungsinformation

Lehrveranstaltungsablauf:

Die Lehrveranstaltung wird in Form von Classroom Games abgewickelt. Studierende sind einerseits für die Organisation eines Classroom Games verantwortlich, andererseits nehmen sie als Spielende an den Classroom Games anderer Studierender teil:

  • Vorbereitung: Studierende organisieren gruppenweise für den ersten Blocktermin Spiele (sogenannte Classroom Games (Holt, 1999)), die jeweils unterschiedliche ökonomische Themenstellungen behandeln. Die Classroom Games werden von den Lehrveranstaltungsleitern vorgegeben und in der Vorbesprechung den unterschiedlichen Gruppen zugeteilt.
  • Durchführung: Beim ersten Blocktermin werden die unterschiedlichen Classroom Games von den Lehrveranstaltungsteilnehmenden 'gespielt'. Die jeweils zuständige Gruppe ist für die Organisation des Classroom Games verantwortlich.
  • Nachbereitung: Im zweiten Blocktermin präsentieren die verantwortlichen Gruppen das behandelte ökonomische Problem, die jeweilige Umsetzung in Form des Classroom Games und die Ergebnisse des ersten Blocktermines. Über die Abwicklung des Spiels hat jede Gruppe einen Projektbericht zu erstellen und abzugeben.

Benotung und Anforderungen:

Die Note setzt sich aus zwei Teilen zusammen (es gibt keine Klausur):

  • Performance im eigenen Classroom Game, d.h. als ExperimentatorIn (50%):
    • Vorbereitung, Organisation und Abwicklung des eigenen Classroom Games (18%)
    • Präsentation der Ergebnisse des Classroom Games (max 30 min Vortrag, die Präsentation ist spätestens (!!!) am Sonntag (24 Uhr) vor dem Präsentationstermin an franz.hackl@jku.at und rene.boeheim@jku.at zu schicken) (16%)
    • Endbericht (16%) Der Endbericht ist spätestens (!!!) eine Woche nach der Präsentation an franz.hackl@jku.at und rene.boeheim@jku.at zu schicken. Es ist keine Überarbeitung möglich.
    • Es sind für eine positive Note in allen Kategorien mindestens die Hälfte der vorgegeben Prozentzahlen zu erreichen.
  • Performance als SpielerIn in den Classroom Games der anderen Gruppen (50%):
    • In allen Classroom Games ist bei perfekt rationalem Verhalten ein maximaler Wert (Profite, Renten, …) zu erreichen.
    • Das tatsächliche Ergebnis wird, abhängig vom Engagement, von den kognitiven Fähigkeiten, von der Rationalität des Verhaltens, ... gleich oder geringer dieser maximal erreichbaren Zahl liegen.
    • Aus der Differenz dieser beiden Werte kann pro Spiel und über alle Spiele die Performance eines Lehrveranstaltungsteilnehmenden und im Weiteren eine Rangliste errechnet werden. Die Rangliste über alle Spiele entscheidet über die zweiten 50%, die zur Note beitragen. Die Lehrveranstaltungsleiter behalten sich vor, eine Grenze (einen Rang) zu definieren, unter der die Leistung in der Lehrveranstaltung als nicht genügend bewertet wird.

Diese Aspekte sind bei der Dokumentation des Classroom Games zu beachten:

  • Die Unterlagen für das Classroom Game müssen so vorbereitet werden, dass alle Entscheidungen der SpielerInnen dokumentiert und nachvollziehbar sind. Diese Unterlagen werden zur Dokumentation unmittelbar nach dem ersten Block kopiert.
  • Mit der Projektarbeit ist für alle Teilnehmer am Spiel eine Liste mit den maximal möglichen und den tatsächlich erreichten Werten abzugeben.

Trittbrett-Problematik:

Die LV-Leiter sind sich bewusst, dass Gruppenarbeiten für manche Studierende einen Anreiz zum Trittbrettfahren ("free-riding") darstellen. Um diese Problematik zu minimieren, bekommt jede Studierende drei (virtuelle) Einheiten Signalpunkte. Sollte eine Studentin/ein Student der Meinung sein, dass ein Kollege/eine Kollegin die Leistungen der Gruppe ausnützt, hat er/sie die Möglichkeit, sich per email an die LV-Leiter zu wenden. Bei gehäufter Nennung des Trittbrettfahrens werden die LV-Leiter mit der betreffenden Person in Kontakt treten und gegebenenfalls Konsequenzen, auch in Form einer schlechteren Beurteilung, ziehen.

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